„Ich bin (nicht) mein Körper"
Seminar Leib- und bewegungstherapeutischer Umgang mit Essstörungen
Dr. med. Ulrike Uta Schaumann, MAS
Das Körperbild , das Bild, das wir von unserem Körper haben, entwickelt sich aus allen sensorischen, sensiblen, motorischen und propriozeptiven Erfahrungen sowie aus den Außenzuschreibungen samt deren Bewertungen und ist im Leibgedächtnis gespeichert. Es entwickelt sich dynamisch und muss immer wieder angepasst werden.
Menschen mit Essstörungen nehmen ihren Körper anders wahr, als er tatsächlich ist. Sie bewerten und beschreiben ihre Körpergrenzen für uns als falsch, sehen ihre Wahrnehmung aber als die richtige an.
Ziel der Integrativen Bewegungstherapie (IBT) ist es, den Körper wieder wahrnehmungs- und ausdrucksfähig werden zu lassen:
- Durch den Kontakt zum eigenen Leib werden körperliche, geistige, seelische und soziale Verfestigungen und Erstarrungen entdeckt und bewusst gemacht, das Gefühl für eigene Wünsche und Bedürfnisse wird verbessert.
- Über den Körper werden emotionale, kognitive und soziale Bereiche beeinflusst: die Wahrnehmung zwischen dem eigenem Erleben und dem Erleben anderer, wird differenziert und die Ausdrucksfähigkeit wird gefördert.
Bei diesem Seminar werden diagnostische und therapeutische Möglichkeiten für die Begleitung von Menschen mit Essstörungen erarbeitet.
Eine Fortbildung für ÄrztInnen, PsychotherapeutInnen, Bewegungs- und LeibtherapeutInnen und andere therapeutische Berufe.
Veranstalter: ÖGIT (Österreichische Gesellschaft für Integrative Therapie) und LAK (NÖ. Landesakademie / Zentrum für Psychotherapie und psychosoziale Gesundheit, St.Pölten)
Leitung:
Dr. med. Uta Schaumann, MAS
- Fachärztin für Innere Medizin, Additivfachärztin für Gastroenterologie und Hepatologie,
- ÖÄK-Diplom Psychotherapeutische Medizin (Integrative Gestalttherapie),
- Absolventin des Universitätslehrganges „Psychosomatische und Psychotherapeutische Medizin" (Master of Advanced Studies) und
- Absolventin des Lehrgangs Integrative Leib- und Bewegungstherapie
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